Sonnen- und Insektenschutz

Mal auf, mal zu und alles da­zwischen

Doppelrollos für das Spiel mit dem Licht

Das Doppelrollo: stilvoll, modern, clean – mit flexiblem Durchblick

Plissees sind nach wie vor beliebt, doch es gibt praktische Alternativen. Zum Beispiel das Doppelrollo, auch Twinlight-Rollo genannt. Wer Wert auf eine stufenlose Regulierung von Licht und Blickschutz legt und sich einen cleanen, wohnlichen Chic wünscht wird hier fündig.

 

Doppelrollo Malin, entdeckt bei MHZ, Foto: MHZ.de

Manchmal ist das Leben eine Frage der Feinabstimmung. Auch am Fenster. Klassische Rollos, Plissees oder Vorhänge kennen nur „auf“ oder „zu“. Bei der Jalousie sieht das schon anders aus, sie bietet fließende Zwischenlösungen dank ihrer verstellbaren Lamellen, wirkt durch Holz oder Metall aber oft kühler. Das Doppelrollo schließt genau diese Lücke. Es kombiniert das flexible Lichtspiel der Jalousie mit dem textilen Look eines klassischen Stoffrollos. Aber wie funktioniert das Prinzip genau? Die kurze Antwort: über die Streifen.

So funktioniert die magische Muster-Optik

Doppelrollos haben keine durchgängige Stofffläche, sondern abwechselnd transparente und blickdichte Streifen oder Muster. Das eigentliche Geheimnis liegt aber in der doppelten Stoffbahn, die gegeneinander verschoben wird – manuell per Kettenzug oder per Motor. Liegen die Streifen oder Muster blickdicht auf blickdicht und transparent auf transparent, fällt viel Tageslicht ein und der Blick nach draußen ist frei. Ein kurzer Zug am Band – schon verdecken die blickdichten Muster die transparenten Lücken. Der Sichtschutz ist komplett und das Licht bleibt draußen. Besonders praktisch ist dabei, dass sich eben auch sämtliche Zwischenstufen stufenlos einstellen lassen.

Tipps für den Kauf

Bei Doppelrollos lohnt sich unbedingt auf Qualität zu achten. Denn billige Stoffe fransen an den Schnittkanten schnell aus oder verziehen sich bei Temperaturunterschieden. Hochwertige Modelle hingegen setzen auf eine thermische Laserversiegelung und formstabile, antistatische Gewebe. Außerdem gilt:

– Maßanfertigungen machen Sinn: Eine individuelle Lösung garantiert, dass die Rollos seitlich sauber abschließen, kein Störlicht durchblitzt und die Streifen exakt waagerecht verlaufen.

– Montage mit und ohne Bohren: Im Eigenheim wird meist fest an Wand oder Decke verankert. Für Mietwohnungen bieten sich Klemm- und Klebelösungen an, die ganz ohne Bohrlöcher auskommen.

– Kassette statt offener Welle: Eine geschlossene Aluminium-Kassette schützt das aufgerollte Textil vor Staub und UV-Licht. Zudem sorgen kugelgelagerte Unterprofile dafür, dass der Stoff flüssig und ohne Knitterfalten gleitet.

In diesen Fällen lohnt sich ein Motor

Doppelrollos gibt es mit und ohne Motor. Für einzelne, kleinere und gut erreichbare Fenster reicht in der Regel ein Handzugmechanismus. Aber es gibt Voraussetzungen, unter denen die Bedienung per Hand schwierig oder sogar unmöglich ist:

– Schwer zugängliche Fenster: Bei sehr hohen Fenstern, Dachfenstern oder Fenstern hinter Möbeln.

– Große oder schwere Rollos: Bei sehr langen oder sehr breiten Stoffbahnen lassen sich Doppelrollos per Hand nur mit viel Kraftaufwand bewegen.

– Viele Fenster: Wenn wir regelmäßig viele Doppelrollos bedienen müssen.

– Smart-Home-Einbindung: Bei automatischer Steuerung nach Uhrzeit, Sonnenstand oder Raumtemperatur via App und Sprachbefehl.

– Barrierefreiheit: Bei eingeschränkter Mobilität, Senioren oder Kindern, die die Kettenzüge nicht erreichen oder bedienen können.

– Sicherheit für Kinder und Haustiere: Der Wegfall von Kettenzügen bannt die Strangulationsgefahr und die Gefahr des Verhedderns.

 

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