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Geschenk-Tipps fürs Zuhause

Weniger Kram – schöne Geschenke mit Sinn

Praktische oder Persönlich? Geschenke, die bleiben

Schenken ist gar nicht so einfach, ob wir andere oder uns selbst beschenken. Deshalb hier mal ein paar (unmaßgebliche) Gedanken zum Schenken – und ein paar Ideen für schöne Geschenke.

 

Das beste Geschenk: Mach’s dir und anderen schön! Kissen entdeckt bei Apelt. (Foto: apelt.de)

Bald ist es so weit, der Feiertags-Marathon beginnt. Adventszeit, Weihnachten und Silvester rücken näher und damit die Suche nach Geschenken, Mitbringseln oder einfach Dingen, mit denen wir es uns schön machen. Was also soll es dieses Jahr werden? Und wie viel? Quantität hinterlässt schnell ein leeres Gefühl. Frühestens, wenn die Glückshormone vom Auspacken verflogen sind. Spätestens im Januar, wenn ein Geschenk im Alltag ankommt. Das können wir hier schon mal sicher festhalten. Es bleibt also „nur“ noch die Frage: Welche wenigen ausgewählten Geschenke packen wir ein?

 

Ein sehr, sehr kurzer Blick in die Psychologie

Wir wollen uns hier nicht in den Abgründen des Schenkens verirren, deshalb nur ganz kurz, weil es wichtig ist: Bei Geschenken geht es immer auch um die Beziehung. Wie gut kennen wir uns? Wissen wir wirklich, was sich das Gegenüber wünscht? Wer nicht gerade etwas schenken will, um jemandem eins auszuwischen, erfragt am besten schon Monate vorher, was gebraucht wird. Oder wir hören im Laufe des Jahres aufmerksam zu und schreiben uns gleich die Wünsche auf, die immer mal wieder fallen. Aber wer hat im März schon auf dem Schirm, dass die Feiertage am Ende des Jahres immer völlig unerwartet kommen? Es läuft also meist auf den bekannten Last-Minute-Stress hinaus.

 

Ein kleiner Blick zurück: Welche Geschenke haben wir in Erinnerung?

In dieser Phase hilft vielleicht die folgende Leitschnur: Gute Geschenke werden nicht so schnell vergessen. Denken wir also einfach mal zurück – welche Geschenke haben wir selbst bis heute nicht vergessen? Was verbindet sie? Vermutlich das: Es waren Geschenk, …

– die entweder unser Herz berührt haben, quasi ein Herzenswunsch,

– oder bei denen wir sofort wussten, dass sie von Herzen kamen, oder es etwas gekostet hat, dieses Geschenk zu besorgen – Zeit, Geld, Mühe oder auch Überwindung,

– oder die nützlich für unser Leben waren, die wir wirklich gebraucht haben,

– oder Geschenke, die in einer Beziehung etwas bedeutet haben.

 

Vier Regeln für Geschenke, die (hoffentlich) bleiben

Damit hätten wir ein paar Grundregeln. Weil wir ein Wohnmagazin sind, konzentrieren wir uns außerdem noch auf Wohngeschenke und den Alltagswert. Denn Dinge, die wir täglich oder zumindest regelmäßig nutzen, verknüpfen sich meist positiv mit der Person, die sie uns geschenkt hat. Eine billige Kunststoff-Figur erzeugt Deko-Stress. Eine hochwertige Wolldecke oder handgetöpferte Becher hingegen werden zu treuen Begleitern. Hier also vier Regeln, die bei der Auswahl helfen:

– Klasse statt Masse: Investieren wir lieber in ein einziges hochwertiges und langlebiges Lieblingsteil statt in viele Kleinigkeiten.

– Alltagsnutzen: Wählen wir Dinge, die einen echten Zweck erfüllen, zum Beispiel hochwertige Leinentücher für die Küche, teure Bettwäsche oder feine Merino-Plaids für den kleinen Alltagsluxus.

– Den Wohn- und Lebensstil beachten: Wer hier unsicher ist, wählt am besten zeitlose, neutrale Töne wie Sand, Mokka oder Salbei.

– Etwas Persönliches: Wertvolle Geschenke müssen nicht teuer sein – Selbstgemachtes oder Kleinigkeiten mit einem individuellen oder symbolischen Wert berühren und bleiben ebenfalls.

 

Kissen zu Weihnachten? Klar doch, denn zusammen auf dem Sofa faulenzen, kann nicht schaden Diese hier haben wir bei Pad Home Design Concept entdeckt. (Foto: padconcept.com)

Die Kür der Wohngeschenke

Natürlich geht noch mehr, aber dafür sollten wir genau wissen, wen wir beschenken und wie diese Person wohnt. Dann können wir auch Möbel, einen Teppich, Vorhänge, zwei, drei Bahnen einer Tapete oder einen Tapeten-Dot, Bilder oder ein DIY-Projekt unter den Weihnachtsbaum legen. Oder wir verschenken Hilfe bei der anstehenden Renovierung, Geldunterstützung für die Kosten eines Raumausstatters, eine Beratung im Interior-Design oder für Handwerker. Oder passend zu den neuen Gardinen einmal Fensterputzen. Oder passend zum neuen Geschirr ein selbst gekochtes Menü. Oder wir bringen mit der neuen Schale auch gleich ein Kilo Nüsse mit, die schließlich durchaus dekorativ sind. Vielleicht denken wir dieses Jahr in so eine Richtung. In unserem Video gibt es schon mal einige nützliche und schöne Dinge zur Inspiration, die wir aufgestöbert haben.

 

 

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